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26. Januar 2011

Wissenswertes zum Thema: Selbst Photos entwickeln

Wer ein wenig Platz, Zeit und Geld übrig hat, der kann leicht ein eigenes Fotolabor einrichten. Mit ein paar wenigen Handgriffen kann ein Hobbyfotograf einfach seine Fotos selbst entwickeln.

Jeder Hobbyfotograf mit etwas Zeit, Platz und Geld kann in Eigenregie seine Photos entwickeln. Allerdings sollte man sich über einiges im Klaren sein. Der eingerichtete Platz zur Entwicklung der Fotos sollte möglichst dauerhaft bestehen bleiben können und muss unbedingt verdunkelbar sein. Das heißt, es muss die Möglichkeit bestehen, sämtlichen Lichteinfluss zu verhindern. Dazu zählen auch die Lichtpunkte von Türspalten und Schlüssellöchern. Ist man sich über den geeigneten Platz im Klaren, dann müssen bestimmte Utensilien angeschafft werden. Der Umfang wird in der Regel vom jeweiligen Geldbeutel bestimmt.

Zur Grundausstattung eines Fotolabors gehören die benötigten Chemikalien, ein Thermometer und unterschiedliche Messgefäße mit einem Fassungsvermögen von maximal 100 ml. Zu den unbedingt notwendigen Chemikalien zählen der Entwickler, das Stoppbad und der Fixierer. Ein nützliches Hilfsmittel ist der Filmrückholer, mit dessen Hilfe man den Film aus der Dose holt. Für die Entwicklung von Schwarz-Weiß-Filmen benötigt man weiterhin eine Entwicklerdose und Filmklammer. Letztere kann man auch gut durch Wäscheklammern ersetzen. Des Weiteren braucht man für Abzüge von Negativen einen Vergrößerer für Schwarz-weiß- oder Farbfotos und drei Entwicklerschalen. Die meisten Entwicklungsprozesse sind einfach zu handhaben, da die Chemikalien bereits bei Zimmertemperatur wirken. Andere Prozesse benötigen eine exakte Temperaturkontrolle. Wer weder Platz noch Geld für ein eigenes Fotolabor hat, der kann auch einem Fotoklub vor Ort beitreten, da diese meist über eigene Labors verfügen.

Das Einfachste ist die Erstellung von schwarz-weißen Positivabzügen. Hierfür benötigt man die Negative eines Fotos. Der Entwicklungsprozess wird in vier Abschnitte unterteilt. Diese sind das Belichten, das Entwickeln, das Fixieren und am Schluss das Wässern. Zuerst wird das Fotopapier mit dem Negativ belichtet. Bei diesem Prozess muss der Raum vollkommen abgedunkelt sein. Danach muss das Bild entwickelt werden. Hierbei wird das Bild in die dazu benötigte Chemikalie gelegt und danach sofort in den Fixierer. Dieser bewirkt, wie der Name schon sagt, dass das Bild fixiert wird und ihm Licht nichts mehr anhaben kann. Jetzt kann das Licht auch wieder angeschaltet werden. Während des Fixiervorganges werden auch überbelichtete Stellen entfernt. Mit dem abschließenden Wässern schützt man das Foto vor Vergilben und sorgt für eine lange Lebensdauer. In diesem Arbeitsgang werden alle Chemikalien vom Blatt gewaschen.

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